5 Tipps, wie Sie optimal Ihre Luftmatratze pflegen

Luftmatratze Ratgeber TippsSie haben sich nun endlich ein selbstaufblasbares Luftbett oder Isomatte zugelegt und sind damit auch sehr zufrieden? Schon mal eine sehr gute Nachricht. Natürlich haben Sie dann auch ein Interesse daran, dass die Luftmatratze auch für sehr lange Zeit hält und nicht bereits nach wenigen Benutzungen auseinanderfällt. Um das zunächst weitestgehend zu verhindern, ist es wichtig, sich zuvor mit den Kaufkriterien befasst zu haben. Diese finden Sie zum Nachlesen auf unserer Startseite.

Nun gehen wir einfach davon aus, dass Sie sich eine qualitativ hochwertige Luftmatratze zugelegt haben, die sich preislich und bezüglich der Eigenschaften mit unseren Empfehlungen deckt. Das Material solcher Matratzen ist zwar generell sehr strapazierbar, jedoch kann auch bei solchen Modellen die Lebensdauer bei mangelnder Pflege verkürzt werden. Damit Ihnen das nicht passiert, stellen wir Ihnen fünf Tipps vor, wie Sie die Luftmatratze selbstaufblasbar ohne Probleme pflegen und ein langes „Leben“ ermöglichen.

Tipp Nr. 1: Auf sauberen Untergrund achten

Bei diesem Tipp kommt es ein wenig auch darauf an, was für eine Variante von Luftmatratze Sie ausgewählt haben. Eine selbstaufblasbare Isomatte wird in der Regel weniger sensibel auf rauen Untergrund reagieren als ein Luftbett. Das liegt daran, dass die Isomatten und kleineren Luftmatratzen auch durchaus für den Einsatz in der freien Natur ausgelegt sein sollten. Die Luftbetten hingegen sind meistens für zuhause als Gästebett gedacht.

Trotzdem gilt unabhängig vom Typ der Matratze die Devise, dass Sie das Befüllen oder Zusammenpacken auf einem relativ sauberen Untergrund durchführen. Passen Sie auf, dass keine kleinen Steinchen oder andere spitze Gegenstände während dieser Vorgänge mit der Luftmatratze in Kontakt kommen. Ansonsten könnten Sie eine böse Überraschung in Form einer durchlöcherten Matratze erleben und die lange Lebensdauer hätte sich vorerst erledigt. Ist die Luftmatratze selbstaufblasbar, sollten Sie außerdem auf die Ventile Acht geben, da diese bei manchen Modellen recht empfindlich sind.

Tipp Nr. 2: Matratze vollständig ausbreiten

Bevor Sie eine Luftmatratze mit Luft befüllen, ist darauf zu achten, dass die Matratze auch wirklich vollständig ausgebreitet ist. Das hat einen relativ einfachen Grund: Wenn vor dem Befüllen die Matte mehrere Knicke hat, dann wird das Material bei der Beanspruchung nur unnötig belastet. Übermäßige Beanspruchung durch das eigene Körpergewicht können in der Folge zu Löchern oder Rissen führen.

Tipp Nr. 3: Beim Aufblasen nicht übertreiben

Ist Ihre Luftmatratze selbstaufblasbar, dann müssen Sie diesen Tipp eigentlich gar nicht so intensiv beachten. Aber auch nur eigentlich, denn auch hier können Fehler unterlaufen. Gerade bei einer elektrischen Pumpe dauert der Befüllvorgang im Schnitt 3-5 Minuten. Es kann aber passieren, dass die Elektropumpe die Luftmatratze etwas zu stark aufgeblasen hat.

Daher ist aus Pflegesicht von Vorteil, wenn Sie nach dem Aufblasen den Luftdruck der Matratze überprüfen. Meistens kann aus dem Gefühl heraus erkennen, ob der Druck auf der Luftmatratze zu hoch sein könnte. Ist das der Fall, kann durch das Ventil in der Regel relativ dosiert Luft wieder entweichen.

Tipp Nr.4: Keine aggressiven Reinigungsmittel

Nein, damit spielen wir nicht auf den Gemütszustand von Reinigern an. Es wird sich einfach nicht verhindern lassen, dass eine Luftmatratze auch mal Schmutz abbekommt. In der Regel sollte es genügen, mit einem feuchten Haushaltstuch die verschmutzten Stellen abzuwischen. Wenn der Dreck nicht ohne Weiteres rausgehen sollte, können Sie immer noch auf etwas Seife oder sehr „milden“ Haushaltsreiniger zurückgreifen.

Achtung: Putzen Sie die Luftmatratze auf keinen Fall mit starken Chemiereinigern oder wischen Sie die Oberfläche nicht einfach mit groben Schwämmen ab. Meistens erreichen Sie damit eher das Gegenteil von dem was Sie erreichen wollten, weil dadurch das Material eher geschädigt wird. 

Tipp Nr. 5: Nach der Benutzung ist vor der Benutzung

Dementsprechend sollten Sie die selbstaufblasbare Luftmatratze wieder ordnungsgemäß verstauen. Beim Zusammenpacken sollten Sie in Richtung des Ventils einrollen. Achten Sie dabei darauf, dass das Ventil vollständig geöffnet ist. Vor dem Einrollen gemäß Tipp 2 die Matratze vollständig ausbreiten und aufpassen, dass Sie während dem Zusammenpacken keine Knicke verursachen (besonders bei Luftbetten).

Soll die Matratze eingepackt werden, sollte die Luft so weit wie möglich abgelassen sein. Durch Komprimieren oder das Verwenden einer Pumpe kann übrige Luft weitestgehend aus der Luftmatratze entfernt werden. Achten Sie beim Einpacken einer Matratze auf die ggf. integrierte Luftpumpe und legen Sie die Seiten Kante auf Kante. Optimal wäre es, wenn die Luftmatratze zum Zustand der Originalverpackung gefaltet wird. Außerdem sollte die Matratze beim Verstauen sauber und vor allem trocken sein, um Schimmelbildung zu vermeiden.

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