Mumienschlafsack – Die perfekte Wahl für kalte Nächte

Schlafsack TestEine kurze Frage: Sind sie jemand, der gerne draußen friert? Wahrscheinlich mal eher nicht. Wir haben ihnen die rhetorische Frage an dieser Stelle aber nicht ganz ohne Grund gestellt. Viele Camper und Wanderer sind auch gerne zu kälteren Jahreszeiten oder an kühleren Orten unterwegs. Trotzdem führen sie zum Teil keinen Mumienschlafsack mit sich. Falls sie sich jetzt fragst, was ein Mumienschlafsack sein soll und wie er sie in kalten Nächten warmhält, dann sollten sie jetzt auf jeden Fall weiterlesen.

Welche Mumienschlafsäcke empfehlen wir?

Mit dieser Seite möchten wir vor allem eines erreichen: Ihnen zu helfen und bei Entscheidungen kompetente Hilfestellungen und Informationen zur Seite zu stellen. Dazu gehört unter anderem auch das Einsparen von Zeit. Wir haben uns auf Recherche-Arbeit gemacht und möchten dir für jede Preisklasse jeweils ein Modell empfehlen, mit dem du (abhängig von deiner Erwartungshaltung und Inanspruchnahme) möglichst langfristig zufrieden bist.

High Peak

 Schlafsack TR 300

Mumienschlafsack

 

 

Coleman

Mumienschlafsack Fision

Schlafsack Vergleich

Yeti

Dauenenschlafsack

Von Anfang an: Was ist ein Mumienschlafsack?

Vielleicht haben sie diesen Begriff bisher noch nicht gehört; deswegen erklären wir es kurz, sodass sie wissen worum es eigentlich geht: Bei einem Mumienschlafsack wird vor allem auf die Wärmeleistung des Schlafsacks Wert gelegt. Mit einem gewöhnlichen Schlafsack haben sie in der Regel viel Schlafkomfort, da der Schnitt eine gewisse Bewegungsfreiheit ermöglicht.

Hier setzt der Mumienschlafsack allerdings anders an: Er ist nämlich eng geschnitten, sodass du dich innerhalb des Schlafsacks relativ wenig bewegen kannst. Das hat wiederum den Vorteil, dass durch das enge Anliegen die Körperwärme im Schlafsack besser gespeichert werden kann.

Was du zum Aufbau und Material wissen solltest

Die Definition eines Mumienschlafsacks haben wir für’s Erste klären können. Als nächstes ist es für sie wichtig zu wissen, wie so ein Schlafsack aufgebaut ist und aus welchem Material dieser in der Regel besteht. Grundsätzlich ist der Aufbau bei jedem Modell der Gleiche: Neben dem bereits erwähnten engen Schnitt für geringe Bewegungsfreiheit sind die Schlafsäcke so ausgelegt, dass sie einem bis zum Kinn reichen. Meistens wird dein Kopf dann mit einem entsprechenden Kissen und einer Kapuze vor eisigen Windstößen und Temperaturen geschützt. Wenn sie erst einmal drin liegen, werden sie recht schnell feststellen, warum das Teil Mumienschlafsack heißt.

Besonders praktisch bei diesen Schlafsäcken ist außerdem das geringe Gewicht und die leichte Transportierbarkeit. Hier spielt auch der Faktor des Materials eine wichtige Rolle. Bei den Herstellerangaben ist meistens die Komforttemperatur angegeben, an der du dich bezüglich der Verwendung orientieren kannst. Grundsätzlich lässt sich zwischen zwei Varianten unterscheiden, die je nach Anforderungsbereich besser oder schlechter geeignet sind:

Daunenschlafsack: Über Daunen ist allgemein bekannt, dass sie als Füllung sehr gut warmhalten. Darum greift man auch bei den Mumienschlafsäcken gerne auf diese Form des Innenfutters zurück. Besonders lohnenswert ist eine solchen Daunen-Variante dann, wenn sie sich wirklich in die klirrende Kälte begibst, wo auch zweistellige Minusgrade keine Seltenheit sind.

Allerdings sollten sie in feuchten Gebieten auf den Daunenschlafsack besonders Acht geben: Da sich die Daunen bei Feuchtigkeit verklumpen, geht dadurch die Isolationsfähigkeit zum Teil verloren. Sollte der Schlafsack also Feuchtigkeit ausgesetzt werden, ist eine ordentliche Trocknung sehr von Vorteil. 

Kunstfaser-Schlafsack: Mumienschlafsäcke mit Kunstfasern sind am Markt sehr häufig vertreten. Das liegt unter anderem daran, dass sie in der Anschaffung günstiger sind und viele Kunden daher zuerst zu diesen Modellen greifen. Für die ganz eisigen Regionen wird dir die Kunststoff-Füllung leider nur wenig bringen.

Bis zu Temperaturen um den Gefrierpunkt herum wäre ein solcher Schlafsack noch tragbar, sobald es nachts draußen kälter ist, solltest du zu der Daunen-Variante greifen. Kunstfaser ist im Vergleich zu Daunen wesentlich pflegeleichter und auch resistenter gegenüber Feuchtigkeit, da es die Isolationsfähigkeit nicht beeinträchtigt. 

Welche Kaufkriterien für sie entscheidend sind

Über die Eigenschaften und die Variationen des Materials wissen sie jetzt Bescheid. Nun ist es aber auch Bedeutung, welche Kaufkriterien du bei deiner Auswahl ansetzen kannst. Zunächst hängt das natürlich auch davon ab, was sie von dem Mumienschlafsack erwartest. An dem allgemeinen Aufbau werden sie nichts ändern können; da unterscheiden sich die Fabrikate nahezu gar nicht.

Das Angebot ist mittlerweile auch dermaßen vielfältig, dass die Hersteller eine breite Auswahl an Farbvariationen zur Verfügung stellen, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Somit bleiben im Grunde nicht mehr viele Kaufkriterien übrig. Trotzdem sollten sie alle diese Kriterien nicht vernachlässigen und auf die eigenen Anforderungen ausrichten.

  • Geringes Gewicht und kleines Packmaß
  • Einfache Bedienung
  • Temperatureignung
  • Daunen- oder Kunstfaser-Füllung
  • Eigenes Budget
  • Optional: Lieblingsfarbe vorhanden

Neben diesen Kriterien sollte man des Weiteren ein Augenmerk auf das Futter für den Mumienschlafsack legen. Hier hast du meistens die Wahl zwischen Baumwolle, Kunstfasern, Seide oder Mikrofleece. Baumwolle wird bei den Schlafsäcken besonders oft als Futter verwendet, da es vielseitig einsetzbar ist und einen verhältnismäßig guten Komfort für seinen Preis bietet. Seide ist zwar noch um einiges komfortabler, in der Folge aber auch teurer in der Anschaffung.

Für ein besonderes Wärmegefühl ist das Mikrofleece-Futter sehr interessant. Ähnlich wie bei der Daunenfüllung ist es jedoch sehr umständlich, nach dem Kontakt mit Feuchtigkeit dieses wieder zu trocknen. Daher eignet sich das Futter mit Mikrofleece nicht an jedem Ort. Solltest du in sehr feuchten Gebieten unterwegs sein, würde sich ohnehin die Wahl von Futter und Füllung aus Kunstfasern sehr anbieten.

Wo fängt Qualität beim Mumienschlafsack an?

Ein wesentliches Kaufkriterium haben wir im letzten Abschnitt noch außen vorgelassen: Den Kaufpreis. Der entscheidet nicht selten über Kauf oder Nicht-Kauf. Genau deswegen sollte man auch wissen, in welchen Preiskategorien man sich bewegen solltest, wenn dein Modell einen gewissen Qualitätsstandard und Langlebigkeit aufweisen sollte.

Es ist tatsächlich recht erstaunlich, wie hoch die Preisdifferenzen bei einem vermeintlich simplen Produkt auseinandergehen. Im Billig-Segment fangen wir bei ungefähr 15-30 Euro an, Modelle der Mittelklasse kosten meistens um die 40-60 Euro und im Premium-Bereich sind die Mumienschlafsäcke oft bei 250-400 Euro und darüber hinaus zu haben. Diese Preisunterschiede lassen sich tatsächlich größtenteils aus der Qualität der Materialien und der Verwendungsabsicht herleiten. Für einen Profi-Bergsteiger, der sich auch im Zelt eisigen Temperaturen ausgesetzt sieht, ist die Wahl des Premium-Schlafsacks absolut nachvollziehbar.

Beim Preis ist gutes Differenzieren wichtig.

Natürlich muss man sagen, dass die Meinungen über Qualität und den passenden Preis nicht immer eindeutig auf einen Nenner kommen können. Wir haben uns mehrere Modelle im Internet angesehen und verglichen, wo die Kunden denn am meisten zufrieden waren und wieviel diese Mumienschlafsäcke letztlich gekostet haben. Wir haben also versucht, unsere Meinung so gut wie möglich zu objektivieren.

Wir persönlich sind der Meinung, dass du mit der Mittelklasse bei freizeitlich ausgelegten Camping- und Wandertrips vollkommen ausreichend bedient bist. Im Bereich extremer Wetterverhältnisse ist hingegen eine Profi-Ausrüstung recht empfehlenswert. Beim Billig-Segment sollten sie nur dann zugreifen, wenn du den Mumienschlafsack voraussichtlich nur gelegentlich nutzt. Achte hier besonders auf die Kundenbewertungen in Bezug auf Qualität und Haltbarkeit.